Kompetenz in Aus- und Weiterbildung

Flüssigboden

Das Verfüllmaterial der Zukunft

DIN EN 1610 und DWA-A 139 Gelbdruck 4/2017 Wesentliche Änderungen: Homogenbereiche u.a.
Das Seminar hält für alle Fragen die passenden Antworten parat. Es wird darüber hinaus der Weg für ein Qualitätsmanagement aufgezeigt, über das zukünftig alle Auftraggeber, Planer, Geo-Techniker verfügen sollten und Hersteller und Anwender verfügen müssen.
  • 18. September 2018 in Kassel

    19. September 2018 in Osnabrück

    20. September 2018 in Hamburg
  • Kosten (MwSt. frei)
    Teilnahmegebühr:EUR 390,-
    Studenten (mit Nachweis):EUR 80,-
    Jede/r weitere Teilnehmer/in derselben Institution:EUR 250,-

    ZIELGRUPPEN DER VERANSTALTUNG:
    Auftraggeber, Ing.-Büros, Geo-Techniker, Baufirmen als Hersteller und/oder Anwender
    Seminarbroschüre
    Anfahrtsbeschreibung Kassel
    Anfahrtsbeschreibung Osnabrück
    Anfahrtsbeschreibung Hamburg

    Veranstaltungsort
    Restaurant & Landhotel "Zum Niestetal"
    Niestetalstraße 16
    34266 Niestetal
    Veranstaltungsort
    Lagerhalle Osnabrück
    Rolandsmauer 26
    49074 Osnabrück
    Tagungstelefon: +49 (0)511 39433-30
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    Die Seminargebühr versteht sich inklusive der Seminargetränke, des Mittagessens sowie der Seminarunterlagen. Bitte zahlen Sie die Teilnahmegebühr erst nach Erhalt unserer Rechnung unter Angabe der Rechnungsnummer und des Verwendungszwecks. Genaue Angaben zur Anreise erhalten Sie mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung.

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Veränderungen prägen unser Leben
Mit der deutschen Ergänzung DWA-A 139 (Gelbdruck) zur DIN EN 1610 werden die Aufgaben des Planers deutlicher herausgehoben. Das Boden-Rohr-System ist der zentrale Punkt für die Nachhaltigkeit von Kanalbaumaßnahmen. Der Planer hat hierfür alle relevanten Festlegungen zu treffen sowie das Anforderungsblatt der DWA-A 127 (Statik) den Ausschreibungen beizulegen. Es wird empfohlen, dass die Statik der Rohre und des Verbaus bereits einen Bestandteil der Ausschreibunterlagen darstellt.

Für fast alle Kanalbaumaßnahmen gilt die GK 2, was bedeutet, die Ausschreibungen enthalten mindestens die Kurzform des geotechnischen Gutachtens. In diesem Gutachten sind die Homogenbereiche mit den Bestandteile Lösen, Transport und Wiederverwertung bzw. Entsorgung beschrieben. Die stoffliche Verwertung von mindestens 70% für Baumaßnahmen ist ab 2020 nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz Realität. Für den Aushubboden kann dieser Wert am besten durch die Aufbereitung als Flüssigboden erfolgen. Gemäß DWA-A 139 dürfen jedoch nur Firmen liefern und einbauen, die über ein Qualitätsmanagement im Bereich des Flüssigbodens verfügen.

Das Seminar hält für alle Fragen die passenden Antworten parat. Es wird darüber hinaus der Weg für ein Qualitätsmanagement aufgezeigt, über das zukünftig alle Auftraggeber, Planer, Geo-Techniker verfügen sollten und Hersteller und Anwender verfügen müssen.
10:00 - 11:15 Flüssigboden - Das Verfüllmaterial der Zukunft im Regelwerk
- Das neue DWA-A 139 Gelbdruck
- Was Sie über Homogenbereiche wissen sollten
- Verantwortung des Planers für das Boden/Rohr System
- Basiswissen über die Herrstellung und den Einbau von Flüssigboden
- Wesentliche Verlängerung der Nutzungsdauer der Rohre durch optimierte Bettung
Dipl.-Ing. Manfred Fiedler, Fiedler-Consult, Bovenden
11:15 - 11:30 Diskussion
11:30 - 12:00 Pause

12:00 - 12:45 Planung, Ausschreibung und Herstellung von Flüssigboden
- Berücksichtigung der Vorteile des FB in der Planungsphase
- Mindestanforderungen an die Ausschreibung von FB
- Wertung von Nebenangeboten
- Notwendigkeit und Grundlagen für die Rezepturherstellung
- Anforderung an die Anlagentechnik: stationär & mobil
- Qualitätssicherung und Fehlervermeidung bei Herstellung
- Der Herstellungsprozess und der Transport
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Pischetsrieder, Re-GEO Ingenieurgesellschaft mbH, München
12:45 - 13:00 Diskussion
13:00 - 14:00 Mittag

14:00 - 15:00 Einbau von Flüssigboden
- Einbauschulung vor Ort zur Optimierung des Prozesses
- Qualitätssicherung und Fehlervermeidung bei Herstellung & Einbau
- Kriterien der Eigenüberwachung
- Kriterien der Fremdüberwachung
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Pischetsrieder, Re-GEO Ingenieurgesellschaft mbH, München

15:00 - 15:45 Zertifizierung des Flüssigbodenverfahrens
- Qualitätsmanagement als Voraussetzung für die Zulassung des Verfahrens nach DWA-A 139
- Zertifizierung durch den BQF auf Grundlage des Hinweisblattes der Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen
- Prüfungen bei der Herstellung und dem Einbau
- Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger
- Ausblick auf die Zertifizierungsveranstaltungen des BQF und der TAH
Dipl.-Ing. Manfred Fiedler, Fiedler-Consult, Bovenden
15:45 - 16:00 Abschlussdiskussion