GEP

Generalentwässerungsplanung

Ganzheitliche Betrachtung unter Berücksichtigung von Klimawandel, Schwammstadt, Digitalisierung, Gewässerschutz und Wirtschaftlichkeit

Inzwischen planen und bauen fast alle Städte und Gemeinden in Deutschland ihre Entwässerungsmaßnahmen auf der Basis eines Generalentwässerungsplans (GEP). Ein GEP wird aufgestellt, um langfristige Entwicklungen wie beispielsweise Siedlungserweiterungen oder Änderungen im Abwasseranfall zu berücksichtigen und um einen Überblick über die Dringlichkeit und die Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen des Kanalnetzes zu gewinnen. Wie es geht zeigen wir Ihnen im Rahmen unserer geplanten Veranstaltung detailliert auf!
Online

19. – 20. Mai 2026

Teilnehmer|in EUR 580,00
Jede|r weitere Teilnehmer|in derselben Institution EUR 290,00
Vollzeit-Student|in EUR 120,00
Sonderpreis nur mit gültiger Immatrikulationsbescheinigung
Nach der Anmeldung bitte Nachweis hochladen → zum Upload
Online

10. – 11. November 2026

Teilnehmer|in EUR 580,00
Jede|r weitere Teilnehmer|in derselben Institution EUR 290,00
Vollzeit-Student|in EUR 120,00
Sonderpreis nur mit gültiger Immatrikulationsbescheinigung
Nach der Anmeldung bitte Nachweis hochladen → zum Upload
Die Veranstaltung findet ONLINE an zwei verschiedenen Terminen statt. Sie melden sich zu Ihrem Wunschtermin an, können aber frei wählen, wann Sie sich an den zwei angebotenen Seminartagen dazu schalten. Damit haben Sie volle Flexibilität und verpassen nichts.
Die Gebühr versteht sich neben der Teilnahme an dem Seminar inkl. der digitalen Seminarunterlagen, technischer Probedurchläufe sowie der Teilnahmebescheinigung.

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Bitte zahlen Sie die Teilnahmegebühr erst nach Erhalt unserer Rechnung unter Angabe der Rechnungsnummer und des Verwendungszwecks. Rabatte werden von uns bei Rechnungsstellung berücksichtigt. Die Anmeldung ist verbindlich.
Die Generalentwässerungsplanung (GEP) ist ein zentrales Instrument für eine nachhaltige und leistungsfähige Stadtentwässerung. Sie schafft die Grundlage für strategische Investitionsentscheidungen und verbindet hydraulische Leistungsfähigkeit, Gewässerschutz und wirtschaftliche Netzbewirtschaftung.

Die Veranstaltung vermittelt kompakt den aktuellen Stand der Methoden und Regelwerke sowie neue Entwicklungen in der Praxis. Themen sind unter anderem Niederschlag-Abfluss-Messungen, Modellierung und Schmutzfrachtberechnung, Starkregen- und Überflutungsschutz nach aktuellen DWA-Regelwerken, wassersensible Stadtentwicklung und digitale Werkzeuge.

Anhand von Praxisbeispielen aus Kommunen und Ingenieurbüros werden Erfahrungen aus der Aufstellung und Fortschreibung von Generalentwässerungsplänen vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung bietet damit eine fundierte Orientierung für Ingenieurbüros, Kommunen und Betreiber von Entwässerungssystemen.

19. Mai 2026 | 10. November 2026

Moderation: Dr.-Ing. Erik Ristenpart, ifs Ingenieurgesellschaft für Stadthydrologie mbH, Hannover

BLOCK I - Einleitung

09:00 - 09:15 Begrüßung und Einleitung
Dr.-Ing. Igor Borovsky, Technische Akademie Hannover e. V., Hannover
09:15 - 10:00 Thematische Einführung: Stand und Herausforderung
• Veranlassung, Regelwerke, Ziele, Bestandteile, Ergebnisse
• Anforderungen an hydraulische Leistungsfähigkeit, Gewässerschutz, bauliche Sanierung
• Grundsätzliches Vorgehen (Erhebung von Daten, Modellierung, Prioritätenwahl, Maßnahmen)
• Einbeziehung langfristiger Faktoren: Klimawandel, Demografi e, Überfl utungsschutz
Dr.-Ing. Marko Siekmann, PFI Planungsgemeinschaft Hannover, Hannover
10:00 - 10:15 Diskussion
10:15 - 10:30 Pause

BLOCK II - Grundlagenermittlung - Messungen

10:30 - 11:15 Radar-Niederschlagsmessung — Aktueller Stand von Verfahren und Richtlinien
• Messung und Auswertung von Niederschlagsdaten (Aufbereitung für die Seriensimulation)
• Verwendung von Radardaten (Stand der Technik)
• Ungleichmäßige Überregnung (Thema: Bemessungsregen)
Dr. Thomas Einfalt, hydro & meteo GmbH, Lübeck
11:15 - 11:30 Diskussion
11:30 - 12:15 Niederschlag-Abfluss-Messungen für die generelle Entwässerungsplanung
• Veranlassung für Niederschlag-Abfluss-Messungen
• Messkonzepte: GEP und Fremdwasseranalysen
• Durchführung von Niederschlag-Wasserstand-Abfluss-Messungen
• Niederschlag-, Trockenwetter- und Regenwetterauswertung
Dr.-Ing. Thomas Kraus, IGM Messen GmbH, Bickenbach
12:15 - 12:30 Diskussion
12:30 - 13:15 Mittagspause

BLOCK III - Werkzeuge

13:15 - 14:00 Daten für die Modellerstellung
• Zusammenhang Nachweisthema — Datenbedarf
• Qualitätsanforderungen (Aktualität, Genauigkeit, Lücken)
• Teilmodelle (Kanal, Fläche, Einleiter, Sonderbauwerke)
• Modellpflege und Visualisierung
Patrick T. Schönfeld, M. Sc., ITWH Hannover, Hannover
14:00 - 14:15 Diskussion
14:15 - 14:30 Pause
14:30 - 15:15 Modelltechnik — Vom Kanal bis zur Oberfläche
• Aufbau des Modells von A bis Z
• Modellkalibrierung
• Naturregen, Modellregen, Langzeitseriensimulation
• Koppelung Kanalnetzmodell – Überflutungsberechnungen
Dr.-Ing. Alexander Verworn, BPI Hannover, Hannover
15:15 - 15:30 Diskussion
15:30 - 16:15 Schmutzfrachtberechnung – Methoden, Sensitivitäten und Kalibrierung
• Schmutzfrachtberechnung als Teil eines GEPs
• Grundlagendaten und Modellerstellung
• Flächenkategorisierung
• Sensitivitäten
• Modellkalibrierung
Dr. Dominik Leutnant, Emschergenossenschaft/Lippeverband, Essen
16:15 - 16:30 Abschlussdiskussion

20. Mai 2026 | 11. November 2026

Moderation: Dr.-Ing. Stefan Schneider, ITWH Hannover, Hannover

BLOCK IV - Maßnahmen und Beispiele

08:30 - 09:15 Emissions- und immissionsseitige Bewertung der Regenwassereinleitungen anhand eines Beispielgewässers in Hamburg
• Vorstellung des Gewässers und vorhandener Bauwerke
• Anwendung DWA-A 102, Teil 2 und 3
• Maßnahmen zur Minderung der Defizite
Kerstin Kornmayer, M. Eng., ifs Ingenieurgesellschaft für Stadthydrologie mbH, Hannover
09:15 - 09:30 Diskussion
09:30 - 09:45 Pause
09:45 - 10:30 Überflutungsprüfung und Überflutungsschutz
• Integration von blau-grüner Infrastruktur in das NBK (ABK)
• Grundlagen des Nachweises des Wasserhaushaltes gemäß DWA-M 102, Teil 4
• Defizit und Potenzialanalyse für unterschiedliche Zielgrößen der Schwammstadt
Prof. Dr.-Ing. Malte Henrichs, FH Münster, Münster
10:30 - 10:45 Diskussion
10:45 - 11:45 Überflutungsprüfung, Überflutungsschutz und Überflutungsprognose
• Anforderungen der Richtlinien/Arbeitsblätterv
• Überflutungsberechnungen mittels 2D-Simulation
• Echtzeitsimulation und Überflutungsprognose
Dr.-Ing. Stefan Schneider, ITWH Hannover, Hannover
11:45 - 12:00 Diskussion
12:00 - 12:45 Mittagspause
12:45 - 13:45 Generalplanung mit Messungen in Berlin und Digitaler Zwilling in Hannover
• GEP Regenwasser in Berlin mit Schwerpunkt Grundlagenermittlung ...
• ... Messprogramm zur Kalibrierung und Schmutzfrachtbestimmung
• Digitaler Zwilling zum KI-unterstützten Management von Wasser-Extremereignissen in Hannover
Dipl.-Ing. Johannes Rüter & Dr.-Ing. Erik Ristenpart, ifs Ingenieurgesellschaft für Stadthydrologie mbH, Hannover
13:45 - 14:15 Von der Starkregengefahrenkarte zur Umsetzung anhand praxisnaher Beispiele
Jörn Rabius, Gemeinde Rastede, Rastede
14:15 - 14:30 Diskussion
14:30 - 14:45 Pause
14:45 - 15:15 Generalentwässerungsplanung in Hamm – Fortschreibung und Weiterentwicklung: Daten, Modellierung und strategisches Vorgehen
Jörg Kögel, Lippeverband/Stadtentwässerung Hamm, Hamm
15:15 - 15:45 Herausforderung der integralen Planung aus Sicht einer Stadtentwässerung – Beispiele aus Hannover
Dr. Michael Pabst, Stadtentwässerung Hannover, Hannover
15:45 - 16:30 Grundstücksentwässerungsplan GEP: Aufstellung und Fortschreibung des GEP in der Praxis
• Sanierungsstrategie, Hydraulik und Gewässerschutz, Netzbewirtschaftung, Bauprogramm
Dipl.-Ing. Udo Eggert, TBR Technische Betriebe Rheine, Rheine
16:30 - 16:45 Abschlussdiskussion
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