Generalentwässerungsplanung
Ganzheitliche Betrachtung unter Berücksichtigung von Klimawandel, Schwammstadt, Digitalisierung, Gewässerschutz und Wirtschaftlichkeit
Inzwischen planen und bauen fast alle Städte und Gemeinden in Deutschland ihre Entwässerungsmaßnahmen auf der Basis eines Generalentwässerungsplans (GEP). Ein GEP wird aufgestellt, um langfristige Entwicklungen wie beispielsweise Siedlungserweiterungen oder Änderungen im Abwasseranfall zu berücksichtigen und um einen Überblick über die Dringlichkeit und die Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen des Kanalnetzes zu gewinnen. Wie es geht zeigen wir Ihnen im Rahmen unserer geplanten Veranstaltung detailliert auf!
Die Generalentwässerungsplanung (GEP) ist ein zentrales Instrument für eine
nachhaltige und leistungsfähige Stadtentwässerung. Sie schafft die Grundlage für
strategische Investitionsentscheidungen und verbindet hydraulische Leistungsfähigkeit,
Gewässerschutz und wirtschaftliche Netzbewirtschaftung.
Die Veranstaltung vermittelt kompakt den aktuellen Stand der Methoden und Regelwerke sowie neue Entwicklungen in der Praxis. Themen sind unter anderem Niederschlag-Abfluss-Messungen, Modellierung und Schmutzfrachtberechnung, Starkregen- und Überflutungsschutz nach aktuellen DWA-Regelwerken, wassersensible Stadtentwicklung und digitale Werkzeuge.
Anhand von Praxisbeispielen aus Kommunen und Ingenieurbüros werden Erfahrungen aus der Aufstellung und Fortschreibung von Generalentwässerungsplänen vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung bietet damit eine fundierte Orientierung für Ingenieurbüros, Kommunen und Betreiber von Entwässerungssystemen.
Die Veranstaltung vermittelt kompakt den aktuellen Stand der Methoden und Regelwerke sowie neue Entwicklungen in der Praxis. Themen sind unter anderem Niederschlag-Abfluss-Messungen, Modellierung und Schmutzfrachtberechnung, Starkregen- und Überflutungsschutz nach aktuellen DWA-Regelwerken, wassersensible Stadtentwicklung und digitale Werkzeuge.
Anhand von Praxisbeispielen aus Kommunen und Ingenieurbüros werden Erfahrungen aus der Aufstellung und Fortschreibung von Generalentwässerungsplänen vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung bietet damit eine fundierte Orientierung für Ingenieurbüros, Kommunen und Betreiber von Entwässerungssystemen.
10. November 2026
Moderation: Dr.-Ing. Erik Ristenpart, ifs Ingenieurgesellschaft für Stadthydrologie mbH, HannoverBLOCK I - Einleitung
| 09:00 - 09:15 |
Begrüßung und Einleitung
Dr.-Ing. Igor Borovsky, Technische Akademie Hannover e. V., Hannover
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| 09:15 - 10:00 |
Thematische Einführung: Stand und Herausforderungen
• Veranlassung, Regelwerke, Ziele, Bestandteile, Ergebnisse • Anforderungen an hydraulische Leistungsfähigkeit, Gewässerschutz, bauliche Sanierung • Grundsätzliches Vorgehen (Erhebung von Daten, Modellierung, Prioritätenwahl, Maßnahmen) • Einbeziehung langfristiger Faktoren: Klimawandel, Demografie, Überflutungsschutz
Ylva Lund-Weiß, M. Sc., KASSELWASSER Eigenbetrieb der Stadt Kassel, Kassel
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| 10:00 - 10:15 | Diskussion |
| 10:15 - 10:30 | Pause |
BLOCK II - Grundlagenermittlung - Messungen
| 10:30 - 11:15 |
Radar-Niederschlagsmessung — Aktueller Stand von Verfahren und Richtlinien
• Messung und Auswertung von Niederschlagsdaten (Aufbereitung für die Seriensimulation) • Verwendung von Radardaten (Stand der Technik) • Ungleichmäßige Überregnung (Thema: Bemessungsregen)
Dr. Thomas Einfalt, hydro & meteo GmbH, Lübeck
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| 11:15 - 11:30 | Diskussion |
| 11:30 - 12:15 |
Niederschlag-Abfluss-Messungen für die generelle
Entwässerungsplanung
• Veranlassung für Niederschlag-Abfluss-Messungen • Messkonzepte: GEP und Fremdwasseranalysen • Durchführung von Niederschlag-Wasserstand-Abfluss-Messungen • Niederschlag-, Trockenwetter- und Regenwetterauswertung
Dr.-Ing. Thomas Kraus, IGM Messen GmbH, Bickenbach
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| 12:15 - 12:30 | Diskussion |
| 12:30 - 13:15 | Mittagspause |
BLOCK III - Werkzeuge
| 13:15 - 14:00 |
Daten für die Modellerstellung
• Zusammenhang Nachweisthema — Datenbedarf • Qualitätsanforderungen (Aktualität, Genauigkeit, Lücken) • Teilmodelle (Kanal, Fläche, Einleiter, Sonderbauwerke) • Modellpflege und Visualisierung
Patrick T. Schönfeld, M. Sc., ITWH Hannover, Hannover
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| 14:00 - 14:15 | Diskussion |
| 14:15 - 14:30 | Pause |
| 14:30 - 15:15 |
Modelltechnik — Vom Kanal bis zur Oberfläche
• Aufbau des Modells von A bis Z • Modellkalibrierung • Naturregen, Modellregen, Langzeitseriensimulation • Koppelung Kanalnetzmodell – Überflutungsberechnungen
Dr.-Ing. Alexander Verworn, BPI Hannover, Hannover
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| 15:15 - 15:30 | Diskussion |
| 15:30 - 16:15 |
Schmutzfrachtberechnung – Methoden, Sensitivitäten und Kalibrierung
• Schmutzfrachtberechnung als Teil eines GEPs • Grundlagendaten und Modellerstellung • Flächenkategorisierung • Sensitivitäten • Modellkalibrierung
Dr. Dominik Leutnant, Emschergenossenschaft/Lippeverband, Essen
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| 16:15 - 16:30 | Abschlussdiskussion |
11. November 2026
Moderation: Dr.-Ing. Stefan Schneider, ITWH Hannover, HannoverBLOCK IV - Maßnahmen und Beispiele
| 08:30 - 09:15 |
Emissions- und immissionsseitige Bewertung der Regenwassereinleitungen
anhand eines Beispielgewässers in Hamburg
• Vorstellung des Gewässers und vorhandener Bauwerke • Anwendung DWA-A 102, Teil 2 und 3 • Maßnahmen zur Minderung der Defizite
Kerstin Kornmayer, M. Eng., ifs Ingenieurgesellschaft für Stadthydrologie mbH, Hannover
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| 09:15 - 09:30 | Diskussion |
| 09:30 - 09:45 | Pause |
| 09:45 - 10:30 |
Blau-grün statt grau: Wie Generalentwässerungsplanung die Schwammstadt unterstützt
• Integration von blau-grüner Infrastruktur in das NBK (ABK) • Grundlagen des Nachweises des Wasserhaushaltes gemäß DWA-M 102, Teil 4 • Defizit und Potenzialanalyse für unterschiedliche Zielgrößen der Schwammstadt
Prof. Dr.-Ing. Malte Henrichs, FH Münster, Münster
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| 10:30 - 10:45 | Diskussion |
| 10:45 - 11:45 |
Überflutungsprüfung, Überflutungsschutz und Überflutungsprognose
• Anforderungen der Richtlinien/Arbeitsblätterv • Überflutungsberechnungen mittels 2D-Simulation • Echtzeitsimulation und Überflutungsprognose
Dr.-Ing. Stefan Schneider, ITWH Hannover, Hannover
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| 11:45 - 12:00 | Diskussion |
| 12:00 - 12:45 | Mittagspause |
| 12:45 - 13:45 |
Generalplanung mit Messungen in Berlin und Digitaler Zwilling in Hannover
• GEP Regenwasser in Berlin mit Schwerpunkt Grundlagenermittlung ... • ... Messprogramm zur Kalibrierung und Schmutzfrachtbestimmung • Digitaler Zwilling zum KI-unterstützten Management von Wasser-Extremereignissen in Hannover
Dipl.-Ing. Johannes Rüter & Dr.-Ing. Erik Ristenpart, ifs Ingenieurgesellschaft für Stadthydrologie mbH, Hannover
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| 13:45 - 14:15 |
Von der Starkregengefahrenkarte zur Umsetzung anhand praxisnaher Beispiele
Jörn Rabius, Gemeinde Rastede, Rastede
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| 14:15 - 14:30 | Diskussion |
| 14:30 - 14:45 | Pause |
| 14:45 - 15:15 |
Generalentwässerungsplanung in Hamm – Fortschreibung und Weiterentwicklung:
Daten, Modellierung und strategisches Vorgehen
Jörg Kögel, Lippeverband/Stadtentwässerung Hamm, Hamm
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| 15:15 - 15:45 |
Herausforderung der integralen Planung aus Sicht einer Stadtentwässerung – Beispiele aus Hannover
Dr. Michael Pabst, Stadtentwässerung Hannover, Hannover
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| 15:45 - 16:30 |
Grundstücksentwässerungsplan GEP: Aufstellung und Fortschreibung des GEP in der Praxis
• Sanierungsstrategie, Hydraulik und Gewässerschutz, Netzbewirtschaftung, Bauprogramm
Dipl.-Ing. Udo Eggert, TBR Technische Betriebe Rheine, Rheine
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| 16:30 - 16:45 | Abschlussdiskussion |